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Fehler auf dem spirituellen Weg


Im Grunde genommen gibt es keine Fehler, weil jeder Fehler zum spirituellen Wachstum beitragen kann. Trotzdem werde ich nachfolgend von Fehlern sprechen, denn wenn Du diese nicht überwindest, wirst Du auf Deinem spirituellen Weg steckenbleiben.


Auf dem spirituellen Weg gibt es viele Fehler, die man machen kann. Ich möchte im Folgenden aber nur auf drei Fehler hinweisen, die meines Erachtens die grössten sind und davon vermutlich die meisten betroffen sind.


Vermeide diese 3 Fehler auf dem spirituellen Weg


Diese Fehler sind:


- spiritueller Hochmut

- darauf warten, dass es besser wird

- dies oder jenes haben zu wollen

 

Kommen wir nun zu den einzelnen Fehlern und wie Du sie überwinden kannst:

 

Fehler Nr. 1: Spiritueller Hochmut


Du weisst ja, Hochmut kommt vor dem Fall. In der spirituellen Szene und auf dem spirituellen Weg ist Hochmut weit verbreitet. Dies drückt sich zum Beispiel dadurch aus, dass man nun meint, die Wahrheit zu kennen und die anderen im Unrecht sind. Es kann sich dadurch zeigen, dass man meint, man sei weiter als die andern und dadurch etwas Besseres. Wenn Du glaubst, dass Dir solches nicht passieren kann, dann bist Du bereits gefährdet, denn es passiert den meisten, es ist menschlich. Die meisten von uns werden in eine Gesellschaft hineingeboren, welche auf Konkurrenz beruht. Man muss und man will besser sein als die andern. Man vergleicht sich mit andern.

 

Eine spirituelle Wahrheit besagt aber, dass man nie mehr ist als die andern. Wir stammen alle aus der gleichen Quelle, wir sind alle – wenn Du so willst – Kinder Gottes. Wir sind alles Tropfen aus dem gleichen Ozean, um ein anderes Bild zu verwenden. Wir stehen in unserer Entwicklung alle an einem anderen Ort, aber das ist auch schon alles, deswegen sind wir nicht mehr oder weniger wert. Wir werden so geliebt, wie wir sind.

 

Du wirst von Gott geliebt, ob Du Dich nun mit Spiritualität beschäftigst oder nicht. Wenn Du Dich aber mit Spiritualität beschäftigst, dann hast Du die Chance, Gott näher zu kommen, aber nicht mit spirituellem Hochmut.

 

Wie kannst Du spirituellen Hochmut überwinden?


Selbstreflexion: Am wichtigsten ist natürlich, dass Du ihn erkennst – in Deinen Gedanken, Deinen Worten und Deinen Taten. Erkenne, was dahintersteckt: vielleicht möchtest Du Dich einfach besser fühlen, wenn Du Dich über andere stellst, vielleicht glaubst Du, dass Du so mehr Liebe erhältst, vielleicht hast Du ein schwaches Selbstwertgefühl und kannst es so ausgleichen.

 

Erkenne die Ego-Anteile in Dir. Ego trennt, Liebe verbindet: das ist die einfache Wahrheit! Schau Dir dieses Video an und lerne mehr über die Tücken des Ego:



Mitgefühl: Mitgefühl ist ein Mittel, um spirituellen Hochmut zu überwinden bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen. Mitgefühl heisst, zu verstehen, was der andere fühlt, was der andere durchmacht. Man fühlt mit, leidet aber nicht mit. Man bemitleidet auch nicht von oben herab in der Manier «diese armen Kerle!».


Begegne Deinen Mitmenschen auf Augenhöhe. Sehe sie an, wie Deine Brüder und Schwestern, die Du liebst. Wie Du feststellen wirst, ist das gar nicht so einfach. Bei Menschen, die Dir nahestehen, wird es Dir noch gut gelingen, aber was ist mit den Menschen, bei denen Du das Heu nicht auf der gleichen Bühne hast, die nicht Dein gleiches Weltbild haben, die vielleicht eine extrem materialistische Einstellung haben? Kannst Du sie auch als Deine Brüder und Schwestern ansehen?

 

Demut und Dienst: Demut und Bescheidenheit sind weitere Mittel, um spirituellem Hochmut vorzubeugen oder ihn zu überwinden, denn Demut ist das Gegenteil von Hochmut. Demut hat aber nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, sondern mit der hingebungsvollen Bereitschaft zu dienen. Sieh Dich selbst als Diener Gottes an. Gott will diese Welt ein Stück weiterbringen und Du kannst ein Teil davon sein. Wenn Du dann denkst, ich bin ein Teil davon, ich tue etwas Wichtiges und die andern nicht, dann bist Du wieder im Hochmut.


Wenn Du einen spirituellen Lehrer hast, dann diene ihm demütig, denn Dein spiritueller Lehrer – wenn er ein echter Lehrer ist – ist ebenfalls ein demütiger Schüler seines Lehrers und so weiter und so fort und alle dienen dem Plan Gottes. Diesen Plan kann man erst erkennen, wenn man einige Stufen der spirituellen Entwicklung erklommen hat und davon sind die meisten noch weit entfernt.


Falls Du Deinen nächsten Schritt erkennen möchtest, kannst Du Dir dieses Video anschauen und die darin integrierte Meditation bzw. innere Reise mitmachen:



  

Fehler Nr. 2: Darauf warten, dass es besser wird


Wir Menschen leben in einer sehr herausfordernden Zeit. Die feinstoffliche Schwingung der Erde erhöht sich kontinuierlich und stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Diese Herausforderungen sind z.B. sich mit den eigenen Schattenthemen auseinanderzusetzen, die eigenen Verletzungen aufzuarbeiten.


Es nützt Dir für Deine Entwicklung gar nichts, wenn Du darauf wartest, dass die äusseren Bedingungen besser werden oder dass andere Menschen sich ändern. Im Gegenteil: Du blockierst so Deine eigene Entwicklung.


Konzentriere Dich also auf Deine eigene Entwicklung und warte nicht, bis es im Aussen besser wird, denn darum geht es nicht. Deine innere Entwicklung ist auf dem spirituellen Weg von Bedeutung und Deine Bereitschaft, zu dienen.


Das heisst nun nicht, dass Du Dich auf egoistische Art und Weise nur noch um Deine eigene Entwicklung kümmerst, denn Du hast ja auch Verpflichtungen auf dieser Welt. Vermutlich hast Du eine Arbeit – hoffentlich eine, die Dir gefällt – bei der Du Aufgaben zu erfüllen hast. Du hast vielleicht Kinder und musst für sie sorgen. Erfülle also auch Deine Verpflichtungen, die Du eingegangen bist.


Manchmal passiert innere Entwicklung auch, wenn man wartet, d.h. manchmal ist es wichtig, dass man den inneren Prozessen Zeit lässt und nicht in Ungeduld verfällt. Denn Ungeduld und hohe und unangepasste Erwartungen sind weitere Stolpersteine auf dem spirituellen Weg.


Innere Entwicklung passiert aber nicht einfach so, es braucht dazu Deine Bereitschaft, Dich aktiv mit Deinen Themen und Problemen auseinanderzusetzen. Wenn Du bei Dir etwas ändern möchtest, dann ändere zuerst Deine Gedanken, denn auf richtige Gedanken folgen richtige Worte und richtige Taten. 


Spirituelle Bücher können Dir dabei helfen, zu erkennen, was allgemein auf dem spirituellen Weg wichtig ist. Wenn Du magst, kannst Du gerne auch meine Videos auf Youtube anschauen und mir auf meinen verschiedenen Social-Media-Kanälen folgen. Und wenn Du auf Deinem eigenen individuellen Weg ins Stocken gerätst, helfe ich Dir gerne weiter.



 

Fehler Nr. 3: Dies oder jenes haben zu wollen


Der Fokus auf dem spirituellen Weg gilt der geistigen Entwicklung und nicht der Anhäufung von weltlichen Gütern. Es ist nichts falsch daran, dass man weltliche Güter besitzt und an diesen Freude hat. Aber Du weisst, diese Dinge sind vergänglich, denn wenn Du stirbst, kannst Du sie nicht mitnehmen, alle Deine spirituellen Fortschritte nimmst Du jedoch mit.


Mit «haben wollen» sind aber nicht nur weltliche Güter gemeint. Man kann auch Erleuchtung haben wollen oder diese spirituelle Erfahrung, die ein anderer gemacht hat. Oder man klammert sich an bestimmte spirituelle Konzepte. Dieses Haben-Wollen oder Klammern ist auf unserer Stufe meist egobedingt und blockiert Deine Entwicklung. Frage Dich, was hinter diesem Haben-Wollen oder diesem Klammern steckt. Was möchtest Du damit eigentlich wirklich haben?

 

Auf dem spirituellen Weg ist das Sein wichtiger als das Haben. Selbstverständlich ist nichts falsch daran, dass man genug zu essen haben will, dass man ein Dach über dem Kopf haben will und Kleider usw. Es ist auch nichts falsch daran, einen Pool oder sonstige Luxusgüter haben zu wollen, wenn man es sich leisten kann.


Aber wann ist es dann falsch?


Wenn Du Dein Glücklich- und Zufriedensein mit dem Haben von diesem oder jenem verknüpfst, d.h. wenn Du nur glücklich und zufrieden sein kannst, wenn Du dies oder jenes (erreicht) hast. Das nennt man in der spirituellen Sprache «Anhaftung», man kann es auch Fixierung nennen.


Dieses Glück und diese Zufriedenheit, die Glückseligkeit und den inneren Frieden kannst Du auch ohne all das haben, denn es ist in Dir drin. 


Wenn Du natürlich ständig Dich am Sorgen bist wegen dies oder jenem, kannst Du diesen inneren Zustand nicht fühlen. Wenn die Gedanken zur Ruhe kommen, wie z.B. in der Meditation, dann kannst Du diese Zustände innerlich wahrnehmen, egal in welch schwierigen äusseren Situation Du Dich gerade befindest.


Fixiere Dich also nicht an etwas, das Du unbedingt haben möchtest und renne nicht einem Ziel hinterher, das Du unbedingt erreichen möchtest, denn das macht Dich unfrei.

 

Fazit

Der spirituelle Weg ist kein einfacher Weg, aber das wusstest Du ja bereits. Wenn Du Fehler machst, dann ist das ganz normal. Sei einfach achtsam und in Liebe zu Dir, dann wird Dir vieles gelingen.

 

Aber im Grunde genommen geht es nicht um das Gelingen, sondern um das zu sein, was Du bist:

 

Du bist die Seele

Du bist reines, göttliches Licht

Du bist Liebe

Du bist Wille

Du bist die Bestimmung

 

Wenn Du dieses Seelenmantra täglich aufsagst, mit «Ich bin» dann erhöht das automatisch Deine Schwingung und hilft Dir auf Deinem spirituellen Weg.

 

Ich wünsche Dir dabei viel Freude!

Paul Betschart💖💖💖Energieheilung und spirituelle Wegbegleitung


Das pdf zu diesem Artikel findest Du hier. Sende das pdf oder den Link zum Artikel gerne an andere Menschen, die es brauchen können!






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