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Spirituelle Entwicklung - Grundlagen


Dies ist der erste Teil einer siebenteiligen Blogartikel-Serie. Um das ganze verstehen und einordnen zu können, ist es empfehlenswert, die Artikel aufbauend zu lesen.


Die Serie besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1: Grundlagen

Teil 2: Der Probepfad

Teil 3: Die Jüngerschaft

Teil 4: Der Pfad der Einweihungen

Teil 5: Die Einweihungen 1 – 7

Teil 6: Die Zeremonie bei den Einweihungen

Teil 7: Die sieben Pfade


Die Ausführungen beziehen sich vor allem auf ein Grundlagenwerk des tibetischen Meisters Djwal Khul. Es heisst „Initiation – Menschliche und solare Einweihung“. Er hat es Alice Bailey diktiert und es erschien 1952. Die darin gemachten Grundaussagen dürften wohl in unserem aktuellen Verständnis zeitlos sein, was nicht bedeuten soll, dass sie sich im Laufe der Zeit - und damit meine ich Jahrhunderte - nicht auch verändern könnten.


Ich versuche die darin gemachten - zum Teil komplizierten - Ausführungen für den Laien (es sind immer beide Geschlechter gemeint) verständlich zu machen. Das Buch enthält viel mehr Informationen als ich hier wiedergeben kann und will, deshalb empfehle ich den ernsthaft Suchenden das Buch selbst zu lesen.


Wie jeder echte spirituelle Lehrer empfiehlt Djwal Khul die gemachten Aussagen nur dann als wahr anzunehmen, wenn sie sich im Laufe der Zeit für den Schüler als wahr erweisen. Dies schliesst nicht aus, dass der Schüler aufgrund seiner aktuellen Unwissenheit und Unerfahrenheit gewisse Aussagen vorerst einfach mal als Hypothese annimmt und den Weg, den der Meister zeigt, gutgläubig geht. Der anfängliche Glaube kann sich dann in Wissen und Gewissheit verwandeln, weil die Erfahrung das bestätigt, was vom Meister vermittelt wurde.


Wichtiger Hinweis für diejenigen, die seine Bücher lesen: er verwendet das Wort Ego für die Seele. Er spricht von den niederen Körpern oder der niederen Welt, wenn er über das spricht, was wir als Ego bezeichnen.

 

Der Sinn und Zweck der spirituellen Entwicklung

Das Endziel der Evolution des Menschen besteht darin, dass er sich seiner Seele, später seiner Monade und schlussendlich seiner Göttlichkeit bewusst wird und dass er seine niedere Natur, seine niederen Körper (physisch, ätherisch, astral, mental) unter seine Kontrolle bringt.


Das Wort Kontrolle mag bei dem einen und andern nun etwas Negatives auslösen, aber ohne Kontrolle und Disziplin (ein weiteres Wort, das triggern kann) ist spirituelle Entwicklung nicht möglich.


Für den Laien möchte ich kurz die verschiedenen Körper erläutern. Die in der Reihenfolge später aufgeführten Körper überlagern und durchdringen immer die bereits genannten Körper und haben eine höhere und feinere Schwingungsfrequenz.


Physischer Körper: Beinhaltet insbesondere den Selbsterhaltungs- und Fortpflanzungstrieb, auch Sexualtrieb genannt. Selbstverständlich auch die Bedürfnisse nach Essen, Schlafen usw.

 

Ätherischer Körper: Im ätherischen Körper sind alle Organe und Drüsen des physischen Körpers abgebildet. Wenn das ätherische Doppel Schaden erleidet, dann zeigt sich das auch im physischen Körper.

 

Astraler oder emotionaler Körper: Im astralen Körper sind die Emotionen und Gefühle beheimatet. Gefühle wie Barmherzigkeit, Mitgefühl usw. sind auf einer höher schwingenden Ebene des Astralkörper zu finden als die niedrigschwingenden Emotionen wie Hass, Groll, Eifersucht usw.

 

Mentaler Körper: Im mentalen Körper sind die Gedanken und mentalen Prozesse beheimatet, so auch unbewusste Glaubenssätze, Eide, Schwüre usw.


Auf dem spirituellen Weg geht es darum, sich von den Begierden und Bedürfnissen dieser niederen Körper zu lösen und von der Ebene des kausalen Körpers aus zu handeln.


Der Kausalkörper schwingt auf der Frequenz der Seele. Wenn der Mensch eins wird mit seiner Seele (was bei der dritten Einweihung geschieht), dann lebt er vor allem aus seinem Kausalkörper (auch spiritueller Körper genannt) heraus. Wenn der Mensch später mit seiner Monade verschmilzt, dann löst sich der Kausalkörper auf und der Mensch agiert aus einem noch höher schwingenden Körper heraus.


Die meisten Menschen sind jedoch noch in ihrem Astral- oder Mentalkörper verhaftet (Djwal Khul verwendet das Wort polarisiert).


Spirituelle Entwicklung ist nichts anderes als das Hinüberwechseln von einem Bewusstseinszustand in einen höheren Bewusstseinszustand mit erweiterter Wahrnehmung.


Die spirituelle Hierarchie und auch weiter entwickelte Sternenvölker sind immer bestrebt, die Menschen bei dieser Bewusstseinsentwicklung zu unterstützen. In dem Sinne entwickelt sich jeder Mensch weiter, auch wenn er sich für das Thema Spiritualität nicht interessiert.


Menschen jedoch, die sich bewusst weiter entwickeln wollen und sich einer (strengen) spirituellen Disziplin unterordnen, werden schneller wachsen als andere. Unter strenger spiritueller Disziplin ist das regelmässige Ausführen folgender spiritueller Praktiken gemeint:


- Meditation (inkl. Mantras chanten)

- Reflektion (Tagebuch schreiben)

- Charakter-/Tugendbildung

- Reinigung und Läuterung der niederen Körper

- Dienst am Menschen, an der Menschheit

- Studium spiritueller Bücher


Die Meditation kann aus spiritueller Sicht für Folgendes dienen:


- Förderung des Gewahrseins

- Einswerden mit der Seele

- Förderung des Liebe-Weisheit-Aspektes

- zur Reinigung und Verfeinerung der niederen Körper

- zum Ausgleich der Chakren

- zur Aktivierung höherer Bewusstseinszentren (Kopf-Chakren: Ajna, Stirn, Krone)

- zur Aktivierung der Kundalini 


Meditation kann je nach Art der Meditation zu Folgendem beitragen:


- Entspannung und Stressreduktion

- Klärung des Geistes und Gedankenkontrolle

- Erleuchtung

- Förderung des Mitgefühls

- Entwicklung von Gelassenheit und innerem Frieden

- Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit

- Steigerung der Kreativität

- Stärkung der Intuition

- Stärkung des Immunsystems

- u.a.


Es werden weitere Blogeinträge zum Thema „spirituelle Entwicklung“ folgen. Falls Du etwas nicht verstehst, dann schreibe mir unter paul.betschart@deineigenerweg.ch.


Mein Angebot ist darauf ausgerichtet, Dich auf Deinem spirituellen Weg und in Deiner eigenen Entwicklung zu unterstützen.






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